Mo, 28. September 1959

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ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 Kinderstunde
Die lustige Frieda
Eine Bildergeschichte von Mignon Kirchhoff, erzählt von Annelore Kunze
Die kleine Frieda, ein Mädchen mit dürren Beinen und spitzer Nase, wird recht stiefmütterlich von den Kindern der Nachbarschaft behandelt. Niemand möchte mit ihr spielen, doch Frieda ist deshalb nicht traurig. Sie zieht ein Stück Kreide aus der Tasche und malt an die Wand, was ihr an lustigen Dingen einfällt. Da geht sie mit Freddy auf die Büffeljagd, ersteht Pferd und Wagen, um sich endlich als Squaw unter viele kleine Indianer zu mischen ... (NWRV)
17:20 Kampf ums Dasein in der Natur
Walt-Disney-Film (Schmalfilm-Aufnahme / NWRV)
18:05 Jugendmagazin
Mit Beiträgen aus aller Welt
Die Sendung stellt heute die ländliche Reiterei vor (– 18:25 Uhr / NWRV)

NDR/RB
 18:45 Die Nordschau
Die Sportschau der Nordschau
 19:30 Sehpferdchen zeigt
Mantovani und sein Orchester

SFB
 19:00 Berliner Abendschau
 19:15 Big Nick
– 19:45 Uhr

WDR
 18:45 Hier und heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:25 Intermezzo
Segovia
Die altkastilische spanische Stadt, 90 Kilometer nordwestlich von Madrid, gehört wegen ihrer Fülle von mittelalterlichen Bauwerken und ihres einzigartigen römischen Aquädukts zu den spannendsten Reisezielen Spaniens

HR
 19:00 Die Abendschau
Sport vom Wochenende
 19:30 Zwischen halb und acht
Abenteuer unter Wasser

SDR/SWF
 19:00 Die Abendschau
Sport vom Wochenende
 19:30 Zwischen halb und acht
Abenteuer unter Wasser

BR
 18:45 Die Münchner Abendschau
mit dem Sport-Querschnitt
 19:25 Zwischen halb und acht
Abenteuer unter Wasser

20:00 Nachrichten, Tagesschau, Wetterkarte
Persönliches Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian
Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg
20:25 Zur Internationalen Automobilausstellung
Erste Forderung: Sicherheit
Wünsche und Fragen an die Kraftfahrzeug-Industrie
Eine Diskussion
Das Vertrauen des Autofahrers in die Zuverlässigkeit und Sicherheit seines Fahrzeuges gehört zu den erstaunlichsten Phänomenen unseres technischen Zeitalters. Immer wieder taucht daher die skeptische Frage auf: sind unsere Autos dieses Vertrauen wert? In der Diskussion, an der unabhängige Fachjournalisten und die Verantwortlichen großer deutscher Automobilwerke teilnehmen, soll versucht werden, Schlagworte von sachlich gerechtfertigten Wünschen und Fragen an die Kraftfahrzeugindustrie zu trennen und auf diese Weise eine Antwort zu finden. Praktische Beispiele werden der Diskussion als Ausgangspunkt dienen
Gong 42/1959 schrieb in seiner Kritik: Düstere Gedanken mögen manchen Autofahrer bei der Diskussion "Erste Forderung: Sicherheit" beschlichen haben, die die vielfältigen Möglichkeiten, auf vier Rädern ins Jenseits zu rollen, systematisch durchging. Auch von Seiten der Industrievertreter nahm man sich dabei fast kein Blatt vor dem Mund, und so mag sich das, was bei diesem Frankfurter Gespräch an Gefahrenmomenten aufgezeigt wurde, hoffentlich genauso deutlich ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer eingeprägt haben. In unserem technisierten Zeitalter, das auf den Straßen jährlich Zehntausende von Todesopfern fordert, kann auch das Fernsehen solche Themen nicht oft und nicht eindringlich genug behandeln
Gong 42/1959, (allgemeiner) Leserbrief: Ich erinnere an die sehr wertvolle Sendung "Erste Forderung: Sicherheit", die notwendige und für den Autofahrer vielleicht sogar lebenswichtige Fragen besprach. Dabei habe ich mich gefragt, ob ein von der Privatwirtschaft betriebenes Fernsehen so offen und ehrlich wie hier auf Probleme und Fragen eingehen und auch Kritik an wirtschaftlichen Erzeugnissen üben kann. Die Gestaltung von Fernsehprogrammen gehört m. E. nicht zum Aufgabenbereich der Industrie, die, wenn ich den Gesetzesentwurf richtig auslege, ja als Mäzen und Auftraggeber mit eingespannt werden soll
Hörzu 42/1959, Leserbriefe: In dieser Sendung habe ich ein paar interessante Männer der Auto-Industrie kennengelernt, aber den Hecht im Karpfenteich habe ich vermisst, und auf ihn hätte man am allerwenigsten verzichten dürfen. Ich meine Alexander Spoerl, der sich mit der Frage der Sicherheit besonders temperamentvoll beschäftigt hat; – Dass man in einem solchen Gespräch von Fachleuten den völlig falschen Ausdruck "Stundenkilometer" hört, ist kaum zu verstehen. Es muss "Kilometer pro Stunde" heißen; – Dass der Diskussionsleiter als Laie einmal das Wort "Stundenkilometer" benutzte, hat mich nicht besonders gestört. Aber dass einer der Herren, und ausgerechnet ein Fachjournalist (!), diesen Ausdruck dreimal verwendete, hat mir Bauchweh verursacht (HR)
21:10 Der Dank der Unterwelt
Eine Geschichte aus Soho von Berkely Mather, deutsch von Georg Hensel, mit Heinz Reincke (Slippy Fives, genannt Butterfinger), Erni Mangold (Eileen, seine Freundin, Bardame in Soho), Joseph Offenbach (Pink, Chefinspektor bei Scotland Yard), Friedrich Schoenfelder (Smith, Oberst bei Scotland Yard), Gudrun Thielemann (Mavis, ein Mädchen aus Soho), Walter Buschhoff (Waller), Hein ten Hoff (Wächter), Regnauld Nonsens (Archie), Hans E. Schons (Manager), Albert Matterstock (Domkowski), Rudolf Porsche (Morris), Erwin Kohtz (Agent), Maria Madlen Madsen und anderen, Musik: Winfried Zillig, Szenenbild: Rudolf Küfner, Kamera: Wilfried Huber, Regie: Rolf Hädrich
Slippy Fives, genannt Butterfinger, ist ein kleiner Taschendieb aus Soho. Allerdings stiehlt er nicht nur für sich, sondern gibt einen Teil seiner Beute an Armenhäuser, Tierschutzvereine und ähnliches weiter. Sein Sündenregister bei Scotland Yard wächst und wächst. Doch eben dieses Register sind die Hüter des Gesetzes eines Tages bereit zu löschen, falls sich Slippy ihnen zu einer Art "diplomatischen Einsatz" zur Verfügung stellt. Er soll sich als Kellner in eine bestimmte Botschaft einschmuggeln und dort bei einer Feier dem Beamten Domkowski wichtige Papiere abluchsen, die dieser an einen feindlichen Agenten weiterleiten möchte ...
Hörzu 42/1959, Leserbrief: Die Sendung hat bei uns allgemein Beifall gefunden. War Hein ten Hoff, der den Wächter spielte, wirklich der bekannte Boxer?, Antwort Redaktion: Ja!
Hören & Sehen 43/1959 schrieb in ihrer Kritik: Montags marschierte der Hessische Rundfunk in die Unterwelt. Die Geschichte aus Soho "Der Dank der Unterwelt" war eine runde Sache. Heinz Reincke und Joseph Offenbach meisterten mit gewohntem Können ihre Rollen als Taschendieb und Kriminalkommissar. Erfreulich zu hören, dass von dem Autor Berkely Mather noch einige Stücke für das Fernsehen angekauft werden
ARD-Erstsendung: 1. August 1958, Bildschirm-Aufnahme auf Schmalfilm (HR)

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:00 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Der große Spurt
11:50 Wir wiederholen für Spätarbeiter
Bericht vom Neuen
13:00 Testsendungen
U.a. von 13:30–15:00 Uhr: "Wo du hingehst" (– 16:00 Uhr)
16:00 Kinderfernsehen für Kinder von 8 Jahren an
Mit Professor Flimmrich auf der Reise um die Welt
Anschließend
Testsendungen
– 18:30 Uhr
18:30 Notizen für den Einkauf
18:55 Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Atome, Freundschaft, Frieden
Anschließend
Wetterdienst
20:00 Aktuelle Kamera
Berichte aus dem Zeitgeschehen
20:15 Für den Filmfreund ausgewählt
Charleys Tante
21:35 Sport und Musik
Anschließend
Neues vom Tage

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:30 Inspektor Garrett
20:00 Kennen Sie die Milchstraße?
Komödie von Karl Wittlinger, Personen und Darsteller: Ein Arzt (Jochen Brockmann), Ein Patient (Franz Messner), Regie: Otto Schenk, Bühnenbild: Gerhard Hruby, Beleuchtung: Franz Tataruch
Übertragung aus dem Kleinen Theater in der Josefstadt
22:00 Aktueller Sport
22:20 Wiederholung der Zeit im Bild

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20:15 Tagesschau
20:30 Sport im Bild
20:45 Melodie und Rhythmus
Spiele und Gesang mit den Orchestern Radiosa und Frederik
Es singen Anita Traversi und das Quartett Radiosa, Ehrengast: Peter Kraus
21:45 Kinderlähmung – nur eine Kinderkrankheit?
Eine Sendung in Zusammenarbeit mit der Verbindung der Schweizer Ärzte
Von der Außenstation des Kinderspitals Zürich in Affoltern am Albis
22:00 Programmvorschau / Nachrichten / Wiederholung der Tagesschau

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