So, 27. September 1959
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| Sa, 26. September 1959 ◀ 1959 ▶ Mo, 28. September 1959 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 12:00 | Der internationale Frühschoppen Mit sechs Journalisten aus fünf Ländern Gastgeber: Werner Höfer (NWRV) |
| Anschließend Vorschau auf das Programm der kommenden Woche – 13:00 Uhr (NWRV) | |
| 14:00 | Kinder- und Jugendstunde Wenn einer eine Reise tut ... Musikalische Abenteuer mit Peter Thomas In der heutigen ersten Folge dieser musikalischen Jugendstunde reist Peter Thomas mit den Zuschauern nach Tennessee, Shanghai, Toulon und Afrika. Für die zweite Ausgabe sei verraten, dass der Komponist mit den kleinen Reisegefährten und seinen Musikern auch auf Hawaii an Land gehen wird (SFB) |
| 14:30 | Deutsche Reitermeisterschaften Sprecher: Hans Stein und Jochen Wimmer Übertragung aus dem Olympia-Reiterstation Berlin (SFB) |
| 16:15 | Leichtathletikkampf: Italien–Finnland–Deutschland Sprecher: Heinz Maegerlein und Gerd Mehl Eine Eurovisionssendung des Italienischen Fernsehens RAI aus Rom (– 17:30 Uhr) |
WDR | |
| 19:00 | Hier und Heute Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen (– 19:25 Uhr) |
| 19:30 | Wochenspiegel Zusammenfassung der Tagesschauberichte der vergangenen Woche |
| 20:00 | Nachrichten |
| 20:05 | Tattoo Britische Militärkapellen im Sommergarten am Funkturm Sprecher: Fritz R. Glaser Tattoo ist ein traditioneller englischer Begriff, der schwer zu übersetzen ist. Nur seine Entstehung lässt sich umschreiben: In alten Zeiten war es Aufgabe der Regimentstrommel, allabendlich in den Ortschaften, in denen Truppen lagen, die Trommel zu rühren zum Zeichen, dass es Zeit sei, die Quartiere aufzusuchen. Man nannte es "Tap to Billets" (Geht in die Quartiere). Im Laufe der Jahre wurde daraus "Tap to" und schließlich das noch mehr verkürzte "Tattoo". Mit dieser, aus englischer Quelle stammenden Erklärung wäre umrissen, dass es sich um eine Art "Zapfenstreich" handelt, doch damit würde man dieser ideenreichen Veranstaltung nicht gerecht werden. Musikalische Darbietungen, Paradeübungen, schottische Tanzvorführungen, das alles gehört zum Tattoo. In Berlin findet diese farbenfrohe Militärschau alljährlich zum Abschluss der Deutschen Industrieausstellung und dieses Jahr zum zehnten Mal statt. 300 englische Militärmusiker werden daran teilnehmen: schottische Pfeifercorps in ihren "kilts", den Schottenröcken und Mitglieder der Paraderegimenter mit ihren hohen Bärenfellmützen ebenso wie schottische Tanztruppen. Eine britische Schau in der malerischen Kulisse des Sommergartens am Funkturm, einfangen von den SFB-Fernsehkameras – vorausgesetzt, der Wettergott spielt mit und macht nicht statt der Übertragung des Tattoo ein vom Regen unabhängiges Ersatzprogramm nötig Hörzu 42/1959 schrieb in ihrer Kritik: Berlin zum Beispiel hatte den Mut, vom britischen "Tatoo" eine Direktsendung zu machen. Nur dadurch bekam die Veranstaltung, die als Filmbericht wahrscheinlich recht reizlos gewesen wäre, ihren Reiz. Man saß mitten unter den Berlinern, teilte ihre gute Laune, beobachtete mit Vergnügen, wie einem Soldaten ganz reglementswidrig die Mütze vom Kopf fiel, sah also auch die Pannen, die bei Filmberichten der Schere zum Opfer fallen Hörzu 42/1959, Leserbrief: Ich bin nicht für Militär-Aufmärsche und ähnliche Demonstrationen. Aber diese Sendung hat mir gefallen, weil sie den herzlichen Kontakt zwischen den Berlinern und den englischen Soldaten sichtbar machte. Als die britische Militärkapelle zum Schluss die "Berliner Luft" spielte, wurde auch mir weich ums Herz. So wünsche ich mir die Freundschaft unter den Völkern Europas! (SFB) |
| 20:50 | Kunst ist Kunst Eine Komödie von Harry Kurnitz in der Übersetzung von Albert Dambek, Personen und Darsteller: Mike Ellis (Ernst Stankovski), Cassy Edgerton (Ingeborg Christiansen), Lucas Edgerton (P. Walter Jacob), William (Heinz Schacht), Agramonte (Hans Timmerding), Paul Weldon (Charles Regnier), Jonas Astorg (Paul Dättel), Donesco (Werner Hessenland), Dr. Hickey (Paul Bürks), Professor Jumelle (Harry Grüneke), Szenenbild: Alfred Kuenzer, Fernsehbearbeitung und Regie: Hans Quest Der amerikanische Sodawasserkönig Lucas Edgerton erhält Besuch von einem gewissen Mr. Hickey, seines Zeichens Kunstsachverständiger. Hickey will einen eben von Edgerton erstandenen, bisher unerkannt gebliebenen Renoir beurteilen. Er und ein gewisser Professor Jumelle können die Echtheit des Bildes einwandfrei nachweisen, eine große Genugtuung für Fabrikant Edgerton, der sich rühmt, Amerikas größte private Gemäldesammlung sein eigen zu nennen. Selbstverständlich umschwirren den Kunstsammler, der einen Restaurator und eigenen Sachverständigen bezahlt, viele hartnäckige Kunsthändler. Cassy, seine erwachsene Tochter, Verwalterin des großen Gemäldeschatzes, verliebt sich in den Verkäufer des Renoir, Mr. Mike Ellis ... Das vor einem Jahr erfolgreich am Broadway aufgeführte Stück ist die erste Fernsehregie von Hans Quest Hörzu 42/1959 schrieb in ihrer Kritik: Einen amüsanten Abend bereitete uns Köln mit der Komödie "Kunst ist Kunst". Hier war alles in Einklang: die witzige Idee, das gute Buch, das leichte und lockere Spiel, die ausgezeichnete Kameraführung und die Fernseh-Regie (Hans Quest). Und schließlich (aber nicht zuletzt) war es "live" und hatte das entsprechende klare, scharfe und tiefe Bild Hörzu 42/1959, Leserbriefe: Das war sehr nett. Solch eine Sonntagabend-Unterhaltung wünschen wir uns!; – Und sogar eine Live-Sendung! Wir waren begeistert Hören & Sehen 43/1959 schrieb in ihrer Kritik: In der Sendewoche vom 27. September bis zum 3. Oktober kletterte die Quecksilbersäule im Unterhaltungsbarometer des Deutschen Fernsehens munter zwischen Höhen und Tiefen hin und her. Die Art der Programme war ebenso unterschiedlich wie ihre Qualität. Es lässt sich anscheinend ebensowenig über Geschmack wie über Niveau streiten. Eine Reise in die Gefilde der Bilderfälschungen unternahm am Sonntag der NWRV. "Kunst ist Kunst" hatte Harry Kurnitz seine Komödie genannt, und Regisseur Hans Quest machte daraus ein gut inszeniertes Spiel (– gegen 22:20 Uhr / NWRV) |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 6 Jahren an Flax und Krümel |
| Anschließend: Kinderfernsehen Die Kinder von Brummershagen Fernsehspiel von Ernst Bürger, Dramaturgie: Karlheinz Rahn, Personen und Darsteller: Fräulein Sander (Ilse Berger), Paul Pinow (Walter Schramm), Hannes Beeske (Heinz Kögel), Franz Liesekow (Bruno Carstens), Erna Liesekow (Annemarie Siemank), Heiner Beeske (Hans-Joachim Glaeser), Karl Liesekow (Heinz Lyschik), Hella Dohmke (Helga Piur), Lieschen Erbe (Gudrun Jochmann) sowie Kinderdarsteller aus einer 7. Klasse, Szenenbild: Werner Richter, Regie: Gisela Schwarz-Marell Erstsendung im DDR-Fernsehen: 21. Juni 1959 | |
| 11:00 | Aus Oper und Konzert Direktübertragung aus der Komischen Oper |
| 13:00 | Für die Landwirtschaft |
| 14:00 | Weltchampionat der Kegler Übertragung des Meisterschaftsfinales aus Bautzen |
| 15:30 | Dresdner Harbig-Sportfest |
| 16:05 | Fußball-Länderspiel Ungarn–UdSSR Übertragung der 2. Halbzeit aus Budapest |
| 18:00 | Zweierlei und doch nur eins Eine rätselvolle Sendung mit Professor Köpfchen |
| 18:55 | Abendgruß des Kinderfernsehens |
| 19:00 | Berliner Jungens, die sind richtig Aus dem Tagebuch einer Brigade |
| 19:30 | Eine Woche Zeitgeschehen |
| 20:00 | Die grüne Mappe Ein Fernsehspiel |
| 21:30 | Rund um die Welt |
| Anschließend Neues vom Tage |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 16:15 | Leichtathletikkampf: Italien–Finnland–Deutschland Sprecher: Heinz Maegerlein und Gerd Mehl Eine Eurovisionssendung des Italienischen Fernsehens RAI aus Rom |
| 17:30 | Für die Jugend von 14 Jahren an Blue Jeans und Lederwesten Eine Jugenddiskussion über Modeprobleme der Jugend unter der Leitung von Dr. Helmut Zilk |
| 18:10 | Für die Familie Blick ins Land (11) Internationale landwirtschaftliche Rundschau |
| 18:30 | Für die Familie Leckerbissen aus aller Welt (6) Internationales Küchenmagazin (– 18:40 Uhr) |
| 19:30 | Zeit im Bild mit Sportkommentar |
| 19:50 | Der kälteste Punkt der Erde Ein Film aus der Serie "Wissenschaftliche Kuriositäten" |
| 20:20 | Nebel Von Hans Schweikart, Fernsehbearbeitung: Stefan Barcava, Personen und Darsteller: William F. Burnes (Bernhard Minetti), Florence (Margot Trooger), Leutnant Schubert (Herbert Tiede), Agathe Kimble (Tilla Durieux), Jim Kimble (Karl Bockx), Hector Hutchinson (Konrad Georg), Walter Seezer (Dierk Hardebeck), Sergeant Goodman (Wilhelm Grothe, nach anderen Angaben Walter Thurau), John (Herbert Knippenberg), Thompson (Helmut Wiedermann), Betty (Sybille Tromm), Polizist (Willy Semmelrogge), Kamera: Fritz Moser, Musik: Otto Erich Schilling, Szenenbild: Horst Scheel, Regie: Werner Völger Warum bittet der eigenbrötlerische Mr. Burnes den Chef der Kriminalpolizei wegen einer einfachen Diebstahlsaffäre zu sich? Mr. Burns Vorleben ist alles andere als blütenweiß. Vor Jahren war er in eine Unterschlagungsaffäre verwickelt, konnte aber seine Unschuld beweisen und wurde freigesprochen. Nun tauchen neue Verwicklungen auf, die ein äußerst zweifelhaftes Licht auf seine Ehe mit der viel jüngeren Florence werfen. Für einen Mord unter rätselhaften Umständen gibt es eine Reihe von Verdächtigen, darunter auch unseren Mr. Burnes. Doch über die wahren Hergänge in der nebligen Mordnacht sind sowohl der erfahrene Kriminalist Schubert als auch das Publikum überrascht ... ARD-Erstsendung: 28.07.1957, erste ARD-Wiederholung: 5. April 1959 |
| 22:00 | Wiederholung der Zeit im Bild |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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