Fr, 18. März 1966

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Do, 17. März 1966   ◀                 1966                 ▶   Sa, 19. März 1966

ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vormittagsprogramm von ARD und ZDF
nur über die Fernsehsender des NDR mit RB, Meißner (HR), Kreuzberg/Rhön und Ochsenkopf/Fichtelgebirge (BR)
 10:00 Nachrichten
 10:05 Tagesschau
Wiederholung von gestern
 10:20 Das Fernsehgericht tagt
Heute: Geldfälscher
Zweiter Verhandlungstag
ARD-Erstsendung: 30. September 1964
 11:45 Maulwurf und Auto
Ein tschechischer Zeichentrickfilm
 12:00 Das aktuelle Magazin
– 13:30 Uhr

SR
 12:30 Im Dreieck
Eine Sendung für Schichtarbeiter im Montandreieck in deutscher und französischer Sprache (– 13:30 Uhr)

16:45 Skizzen und Notizen
Zur Orientierung für junge Leute
Die heutige Ausgabe versucht, die jungen Zuschauer über verschiedene Begriffe in der Kunst zu unterrichten. Es geht um das Wort "Komposition" in Musik und bildender Kunst. Tatsächlich gibt es zwischen beiden Künsten Parallelen, die in Worten wie Rhythmus, Maß und Proportion zum Ausdruck kommen. Und was für die Baukunst gilt, gilt auch für die Malerei. Bodo Jaxtheimer möchte beweisen, dass jedes Bild "komponiert" ist. Dazu kommt ein Gespräch mit Konzertmeister Erich Keller, dem Leiter des Münchner Nonetts, in dem er von Begegnungen zwischen abendländischer und asiatischer Musik erzählt, die er bei vielen Konzertreisen in jüngerer Zeit erlebte. Um diese beiden Beiträge reihen sich mancherlei Notizen und Anmerkungen in Wort und Bild, die zur Orientierung für interessierte junge Leute dienen sollen (Jugendstunde ab 14 / BR)
17:55 Vorschau
auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Woche (WDR)
18:00 Nachrichten der Tagesschau
Alle Sender außer BR (– 18:05 Uhr)

NDR/RB
 18:05 Berichte vom Tage
 18:16 Die Nordschau
Heute: Das Freitagsmagazin
 18:50 Das Sandmännchen
 19:00 Nachrichten der Tagesschau
 19:03 Berichte vom Tage
 19:25 Kentucky Jones
Heute: Heimweh
 19:59 Programmhinweise

WDR
 18:05 5 nach 6
Sportvorschau
 18:30 Hier und Heute
Der Westen in Bildern, Berichten und Begegnungen
 19:10 Novellen aus aller Welt
Heute: Verkäufer aus Leidenschaft
 19:40 Cantica Piccola
"Was frag ich viel nach Geld und Gut"

HR
 18:05 Programmhinweise
 18:10 Hessisches Tagebuch
Aktuelle Berichte
 18:40 Das Sandmännchen
 18:50 Die Hessenschau
 19:10 Nachrichten der Tagesschau
 19:15 Kommissar Freytag
Heute: Sieben Tropfen Wermut
Lohnbuchhalter Anton Zachner wird beim Austragen des Wochenlohns an Zimmerleute überfallen ...
 19:50 Heute in Hessen

SR
 18:05 Aktuelles von hüben und drüben
 18:15 Drei aus Paris
 18:30 Das Sandmännchen
 18:35 Wer will, der kann
 18:45 Lieblinge unserer Eltern
Heute: Renate Müller
 19:30 Mosaik
 19:45 Aktueller Bericht

SDR/SWF
 18:05 Die Abenteuer des Hiram Holiday
Heute: Die Seegurke / Sea cucumber
 18:40 Die Abendschau / Blick ins Land
 19:10 Das Sandmännchen
 19:20 Talentschuppen
Dr. Dieter Pröttel stellt Nachwuchs vor
 19:54 Nachrichten
aus Baden-Württemberg bzw. Rheinland-Pfalz

BR
 18:10 Panorama Italiano
Für Italiener in Deutschland
 18:25 Nachrichten
 18:35 Alles inbegriffen
Ein Fernsehfilm für Freunde der leichten Muse
Regisseur Tilo Philipp hat mit diesem Unterhaltungsfilm leicht ironisch eine kleine musikalische Weltreise skizziert. Die kurze Fahrt rund um die Welt endet mit einem Bummel durch das New Yorker Vergnügungsviertel, im dem die einzelnen Schlager angesiedelt sind. Die Reisebegleiter sind internationale und deutsche Interpreten: Marie France, Anna Lena, die Geschwister Jacob, Maria Duval, die Blue Diamonds, Angelina Monti und Leo Leandros
Ein Beitrag des Werbefunks Saar
 19:05 Nachrichten und aktuelle Viertelstunde
 19:25 Die Münchner Abendschau
Heute: Das Magazin

20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen mit Hinweisen für Wintersportler
20:15 Malaya
Ein Bericht über Asiens Musterstaat von Kurt Morneweg
Im August 1957 erhielt die frühere britische Kolonie die Unabhängigkeit. Seitdem hat sich der junge Staat – Teil der Föderation Malaysia – zu einem südostasiatischen "Musterstaat" entwickelt. Politik und Wirtschaft sind stabil, das Land lebt von Kautschuk und Zinn. Solange die Nachfrage nach diesen Rohstoffen auf dem Weltmarkt stabil ist, ist der Wohlstand Malayas gesichert. Der Beitrag untersucht die aktuelle Situation der Plantagen und Strukturveränderungen, die sich durch Verschiebungen im Weltbedarf an synthetischem Kautschuk ergeben könnten sowie die politische Lage des Landes und seine Zukunftserwartungen (ab 14 / HR)
Anmerkung: Unklare Titelschreibweise: Als "Malaia" und "Malaysia" angekündigt
21:00 Amos Burke
Heute: Wer hat Andrew Selby umgebracht?
Von Gwen Bagni und Paul Dubov, Personen und Darsteller: Amos Burke (Gene Barry), Assistent Tim Tilson (Gary Conway), Sergeant Lester Hart (Regis Toomey), Chauffeur (Leon Lontoc), Honey West (Anne Francis), Sam Bolt (John Ericson), Jocko Creighton (Steve Forrest), Miss Elizabeth Friendly (Nancy Gates), Stacy Blackwell (Louis Hayward), Chris Maitland (George Nader), Vera Selby (Jan Sterling) sowie Michael Fox, James Turley, Jan Brooks, Gordon Doversola, Regie: Richard Kinon
Der wohlhabende Bankier Andrew Selby wird in einem billigen Hotel tot aufgefunden, sein Körper hängt aus dem Fenster über der Lichtreklame. Amos Burke macht im Hotel die Bekanntschaft einer attraktiven jungen Dame, die sich als Privatdetektivin Honey West vorstellt. Selby hatte sie drei Tage vor seinem Tod damit beauftragt, ihn zu bewachen. Doch als Honey ihren Klienten eine Zeitlang aus den Augen verlor, schlug der Mörder zu. Vieles deutet darauf hin, dass Andrew Selby verschwinden wollte. Er hatte seine gesamten Wertpapiere verkauft und trug mehr als 100 000 Dollar bei sich. Die Jagd nach dem Täter entwickelt sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Burke und Honey West ...
Gong 16/1966, Leserbrief: Er mag ein netter Playboy sein mit ziemlichen Sexerfahrungen, aber man soll doch einem kritischen Zuschauer nicht zumuten, diesen Mann als Kriminalisten und Leiter eines Morddezernates anzuerkennen. Sicherlich soll die Sendung auch unterhaltenden Charakter haben, aber von einem Krimi erwartet man doch auch etwas Spannung und Kombinationsmöglichkeit hinsichtlich des Ausganges. Diese Sendungen lassen jedoch nur Spekulationen darüber zu, welche Frau er wohl nun küssen wird
Vom Deutschen Fernsehen aus Köln (Für Erwachsene)
21:45 Tagesschau
Das Wetter morgen
22:00 Bericht aus Bonn
(WDR)
22:15 Die Wohnung
Fernsehspiel von Lida Winiewicz, Personen und Darsteller: Marianne (Maria Emo), Lopac (Karl Hellmer), Frau Grubmeier (Lotte Lang), Kamera: Michael Ballhaus, Regie: Harald Benesch
Marianne kehrt nach vielen Jahren in jenes Mietshaus zurück, in dem sie ihre Kindheit verbrachte. Bittere Erinnerungen an die grausame Vergangenheit werden wach, als sie vor der Wohnung steht, von der aus damals ihre Eltern in ein Konzentrationslager und einen schrecklichen Tod deportiert wurden. Die Wohnung gehört nun rechtens der früheren Putzfrau Grubmeier, da es Marianne verabsäumt hat, einen "Rückstellungsantrag" an die Behörden zu richten. Das unerwartete Auftauchen der Frau erinnert die Hausbewohner unliebsam an ihre Mitschuld an der Verschleppung der jüdischen Mieter ...
ARD-Erstsendung: 2. April 1964 (ab 14 / SWF)
22:55 Nachrichten der Tagesschau

ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:35 Die Sportinformation
Dreißig Minuten rund um den Sport
18:05 Wintersportwetter
18:10 Nachrichten
Anschließend
Wetterbericht
18:20 Die Drehscheibe
Ein Magazin zum Feierabend
Im Unterhaltungsteil Cornelia Froboess mit "Ich geh durch den Regen"
18:55 Üb immer Treu nach Möglichkeit
Heitere Gaunergeschichten
Heute: Philatelie oder Ja, wenn die Musik nicht wär
Mit Monika Berg, Klaus Knuth, Klaus Löwitsch, Jean-Pierre Zola, Götz Olaf Rausch, Ulrich Folkmar und anderen, Szenenbild: Gabriel Pellon, Kamera: Karl Schröder, Musik: Erich Ferstl, Buch und Regie: Günter Gräwert
Mit wissenschaftlicher Genauigkeit hat Gretchen ausgerechnet, wie man einem bekannten Briefmarkenhändler seine wertvollen Schätze entwenden kann – und wie man diese wertvollen Stücke ins Ausland bringt. Eine Geige soll als Versteck dienen ... (ab 14)
19:27 Der Wetterbericht
19:30 Heute
Nachrichten Themen des Tages
20:00 Das Kriminalmuseum
Heute: Das Etikett
Nach Unterlagen der Kriminalpolizei frei gestaltet von Walter Forster, Personen und Darsteller: Emil Straeble (Horst Michael Neutze), Jakob Buschek (Klaus Löwitsch), Benno Klatte (Paul Albert Krumm), Olga Dierschel (Elisabeth Wiedemann), Kommissar Widmann (Heinz Weiss), Inspektor Hufnagel (Willy Anders), Inspektor Pflüger (Harry Kalenberg), Kommissar Emmensberger (Hans Stein), Zimmervermieterin (Elisabeth Neumann-Viertel), Klattes Nachbarin (Franziska Liebing), Nachbar (Johannes Buzalski), Streifenpolizisten (Karl Obermayr, Max Grießer) sowie Joachim Schneider, Manfred Fürst, Siegfried Fetscher und andere, Musik: Eugen Thomass, Titelmusik: Martin Böttcher, Szenenbild: Robert Hofer-Ach, Kamera: Hannes Schindler, Schnitt: Gertrud Hinz-Nischwitz, Gesamtleitung: Helmut Ringelmann, Regie: Theodor Grädler
Die neue Folge der Reihe schildert den ungewöhnlichen Fall, dass Gangster und Polizisten an einem Strang ziehen. Der erfahrene, auf Pelzgeschäfte spezialisierte Schaufensterdieb Emil Straeble wird eines Nachts bei einem Einbruch fast überrascht. Seine Freundin Olga, Serviererin in einem Spielsalon, kann ihn gerade noch warnen, die beiden entkommen mit dem Obstlastwagen, den ihr Komplize Jakob Buschek lenkt. Am nächsten Tag erfahren die drei, dass ihr Abnehmer der "heißen Ware", Kleinhändler Katzmair, umgebracht wurde. Er schuldet dem Trio noch Geld für gelieferte Pelze. Nun setzen Buschek und Straeble alles daran, den Mörder zu finden und ihm die Beute abzujagen. Der Verdacht der Gangster richtet sich schnell gegen ihren ehemaligen Komplizen Benno Klatte. Inzwischen geht die Polizei sorgfältig allen Spuren nach, ohne von der Arbeit ihrer "Kollegen" zu ahnen. Den Kommissaren ist allerdings schnell klar, dass der Mord an Katzmair in Zusammenhang mit der Einbruchsserie in den Pelzgeschäften steht ... (ab 16)
Anschließend
Kurznachrichten
21:15 Im Blickpunkt
Informationen und Meinungen zur Außenpolitik
Heute: Der Streit um Johnsons Vietnampolitik (ab 16)
21:45 Die Fernseh-Elternschule: Das Jugendalter
Heute: Die Ablösung vom Elternhaus
Gesprächsleitung: Dr. Hertha Sturm (ab 16)
22:15 Heute
Nachrichten, Wetter, Themen des Tages
Anschließend
Wintersportwetter
22:45 Tanz mit mir!
Karl Breuer zeigt heute Boogie
Eine Party mit Will Brandes
Wiederholung vom Samstag

Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Das Laboratorium (24)
Eine Sendung von Hans Jürgen Bersch
Wiederholung vom Dienstag
19:30 Das Leben im Meer (11)
Heute: Das Meer ist weit
Wiederholung vom Mittwoch
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Bayreuther Proben
Ein Dokumentarfilm von Klaus Wildenhahn
21:20 Studio III
Aus Kunst und Wissenschaft
Leitung: Christian Gneuß
Anschließend
Nachrichten

West 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13:00 Ein Tag = Eine Stunde
Aus den WDR-Regionalprogrammen
14:00 Programmhinweise
19:00 Programmhinweise
19:10 Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen
19:15 Hierzulande – Heutzutage
Prisma des Westens: Landesforum / Kommentar "Für und Wider"
19:50 Ihre Heimat – Unsere Heimat
Für italienische Gastarbeiter
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Bei Bedarf ein Automat
Ein Bericht von Klaus Besser und Günter Schubert über Probleme der Automation
Viele fürchten heute durch die fortschreitende Automatisierung um Arbeitsplatz, soziale Sicherheit und Lebensstandard. Dieser antitechnische Affekt ist – wie man am Beispiel der USA sieht – in einer Gesellschaftsordnung nicht unbegründet, die sich zunächst immer nur nach ökonomischen Gesichtspunkten, nicht aber nach sozialen Maßstäben orientiert. Der Filmbericht geht den Grundproblemen der Automation nach, an Modellen werden die technischen Aspekte, an ausgewählten Wirtschaftszweigen der gegenwärtige Stand der Automatisierung in der Bundesrepublik dargestellt. Zum Schluss werden die Konsequenzen für unser Wirtschaftssystem angedeutet
21:00 Menschen und Maschinen (3)
Die Geschichte des Ruhrgebietes von Friedrich Wilhelm Räuker
Heute: Aus aller Herren Länder ...
Die Sendereihe zeichnet den mit dem Aufschwung der Industrie parallel verlaufenden Einschmelzungsprozess der aus vielen Ländern zugewanderten Arbeitermassen nach. Am Ende dieses Prozesses, der in knapp hundert Jahren zu einer Verzehnfachung der Einwohnerzahl des Ruhrgebiets führte, ist aus Deutschen aller Stämme, aus Reichspolen, Masuren, Slowaken, Slowenen, Belgiern und Holländern, ein Menschenschlag eigener Prägung entstanden
Anschließend
Programmhinweise

Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Schreiben Sie schneller (11)
Stenografie mit Walter Klein
Wiederholung von gestern
19:30 Benvenuti in Italia (11)
Italienisch für Anfänger (Wh.)
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Beat! Beat! Beat!
Eine Musiksendung im Beat-Rhythmus für junge Zuschauer
Mitwirkende: Beryl Marsden and Group, The Rainbows, Gene Williams and Group und Cherry Wainer
Sprecher: Heinz Lukas, Gesamtleitung: Klaus Mikulla, Regie: Ekkehard Böhmer
Gene Williams, ein in Deutschland lebender Jazz- und Beatsänger, stellt den ersten Beat-Walzer vor: "What's new Pussy-Cat?". Begleitet wird er von "The Echosounds", eine aus Aberdeen stammende Beatgruppe
20:50 Nachrichten aus Hessen
20:55 Schach – das königliche Spiel (5)
Mit Wolfgang Unzicker und Robert Lembke
21:10 Der Sportkalender
Aktuelle Berichte und die "Fußballschule" (– gegen 22:00 Uhr)

Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11:35 Schulfernsehen
Die Isotopen
Zweite Wiederholung (– 11:55 Uhr)
19:00 Kursprogramm
Bausteine unserer Architektur (11)
Ein Beitrag zur Kulturgeschichte Europas mit Bodo W. Jaxtheimer
Heute: Klassizismus, Romantik, Jugendstil
19:30 Schulfernsehen
Das Ende der Donaumonarchie
Zum Geschichtsunterricht der 8. und 9. Klasse der Volksschule und der entsprechenden Klassen der Realschule und der Gymnasien
20:00 Tagesschau
Das Wetter morgen
20:15 Musisches Studienprogramm
Ein Volksfeind
Schauspiel von Henrik Ibsen, Personen und Darsteller: Dr. Thomas Stockmann, Badearzt (Gustav Knuth), Frau Stockmann, seine Frau (Alma Seidler), Petra, ihre Tochter, Lehrerin (Julia Gschnitzer), Ejlif und Morten, ihre Söhne (Jussy Schultz, Franz Elkins), Peter Stockmann, Stadtrichter (Günther Haenel), Morten Kiil (Otto Schmöle), Hovstat, Redakteur (Joseph Hendrichs), Billing, sein Mitarbeiter (Kurt Sowinetz), Horster, Schiffskapitän (Carl Bosse), Aslaksen, Buchdrucker (Manfred Inger), Betrunkener (Hugo Gottschlich), Reeder (Ludwig Blaha), Bürger (Josef Gmeinder, Ralph Boddenhuser, Armand Ozory), Arbeiter (Otto Beier, Mario Kranz), Herren (Walter Simmerl, Ernst Nadherny, Klaus Münster), Kostüme: Edith Almoslino, Szenenbild: Gerhard Hruby, Regie: Erich Neuberg
Badearzt Dr. Thomas Stockmann versucht mit allen Mitteln, den Umbau des von ihm initiierten und von Touristen stark frequentierten Heilbades seiner Vaterstadt durchzusetzen, weil das Wasser durch eine Gerberei mit Bakterien verseucht ist. Nachdem man zunächst auf seiner Seite ist, schlägt die Stimmung um, als Stockmanns Bruder erklärt, die benötigte Umbauzeit betrüge zwei Jahre – ein Zeitraum, in dem die Gäste in andere Bäder abwandern könnten. Dennoch beharrt der Mediziner auf seine Forderung, wird in den nun folgenden heftigen Auseinandersetzungen als "eigensinniger Narr" aus der Gemeinschaft ausgegrenzt ...
Gong 11/1966: Das Stück ist Henrik Ibsens Kampfansage an die bürgerliche Welt seiner Zeit, die er von der Lebenslüge ganz und gar zerfressen sieht. In einer Mischung von sozialkritischer Anklage und Satire liegt die Eigenart dieses Schauspiels
ORF-Erstsendung: 6. März 1964
22:20 Chronik
Nachrichten und Information

DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

09:50 Medizin nach Noten
10:00 Aktuelle Kamera
10:25 Im Blickpunkt
10:35 Prisma
Wiederholung von gestern
11:15 Der Staatsanwalt hat das Wort
Heute: Der Rosenkavalier
Wiederholung von gestern
12:05 Lampenfieber (2)
Wiederholung von gestern
12:50 Testsendungen
U.a. von 13:30–14:55 Uhr: "Landurlaub" (– 16:45 Uhr)
16:50 Medizin nach Noten
17:00 Schülerprogramm zum heimatkundlichen Deutschunterricht der 1.–3. Klassen (Verkehrserziehung)
Du bist dabei
Unser Weg zur Schule
17:30 Schülerprogramm zum Unterricht in Mathematik der 8. und 9. Klassen
Überall Gleichungen
Kleiner Streifzug durch Anwendungsgebiete mathematischer Gleichungen
18:05 Wer – wann – wo?
DFF-Sportvorschau
18:30 Tausend Tele-Tipps
18:45 Programmvorschau
18:50 Unser Sandmännchen
Abendgruß des Kinderfernsehens
19:00 Für junge Leute zwischen 12 und 16 Jahren sendet
Jugendwelle Berlin
Reiner Schöne spricht in der Sendung "Basar" über Jugendweihe, neue Bücher und den Welttag des Theaters
19:25 Das Wetter
19:30 Aktuelle Kamera
19:50 Im Blickpunkt
20:00 Dr. Schlüter (2)
Ein fünfteiliger Fernsehroman von Karl-Georg Egel, Drehbuch: Karl-Georg Egel und Achim Hübner, Dramaturgie: Hans Kohlus
Heute: Die Flucht
Personen und Darsteller: Dr. Schlüter (Otto Mellies), Ernst Demmin (Hans-Peter Minetti), Ljuba (Zofia Slaboszowska), Tairow (Chewel Butgan), Wolfgang Jonkers (Günter Grabbert), Geheimrat Vahlberg (Wolfgang Langhoff), Felicia (Eva-Maria Hagen), Mengütz (Heinz Scholz), Professor Mahnel (Gerd Biewer), Storch (Christoph Engel), SS-Hauptsturmführer (Gert Gütschow), Oberst Ressow (Horst Schulze), Klempe (Wolfgang Hübner), Mautik (Dieter Franke), Strenka (Alfred Struwe), Julius (Walter Jupé), Marabu (Walter Lendrich) und andere, Szenenbild: Hans-Jörg Mirr, Wissenschaftlicher Berater: Heinz Marten, Kamera: Günter Eisinger, Musik: Günter Hauk, Regie-Assistenz: Manfred Mosblech, Regie: Achim Hübner
Ein Film des Deutschen Fernsehfunks, hergestellt im DEFA-Studio für Spielfilme "Auftragsproduktion"
Erstsendung im DDR-Fernsehen: 5. Dezember 1965
21:50 Club du Piano
22:05 Aktuelle Kamera

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10:00 Schulfernsehen
Frühchristliche Kunst (1)
11:00 Kurznachrichten
11:03 Programm für Schichtarbeiter
Unsterbliches Licht
Wiederholung aus dem Technischen Versuchsprogramm vom Dienstag
12:30 Programm für Schichtarbeiter
Streiflichter aus Österreich
Wiederholung vom Mittwoch
Anschließend
Kurznachrichten
18:30 Kurznachrichten
18:35 Dick und Doof machen eine Landpartie Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
Anschließend
Tipp-Revue
19:00 Markt zum Wochenende
Unsere aktuelle Marktrundschau, heute zum Thema Zucker
Anschließend
Für Sie notiert
19:30 Zeit im Bild
19:55 Schaufenster und Kurzfilm-Mosaik
20:15 Die Kindsmörderin
Trauerspiel von Heinrich Leopold Wagner, Personen und Darsteller: Martin Humbrecht, Metzger (Herbert Propst), Frau Humbrecht (Hilde Sochor), Evchen, ihre Tochter (Ingrid Fröhlich), Lisbet, ihre Magd (Inge Altenburger), Magister Humbrecht (Ernst Meister), Major Lindsthal (Viktor Gschmeidler), Leutnant von Gröningseck (Bernhard Hall), Leutnant von Hasenpoth (Aladar Kunrad), Wirtin im "Gelben Kreuz" (Helene Lauterböck), Marianel, eine Magd (Gerti Gunsam), Frau Marthan, Lohnwäscherin (Dorothea Neff), Fiskal (Rudolf Strobl), Ein Fausthammer (Edgar Melhardt), Inszenierung: Gustav Manker, Bildregie: Hermann Lanske
Aufzeichnung einer Aufführung des Volkstheaters in Wien
Österreich-Hörzu 11/1966: In Preßburg wurde 1776 von der Wahrischen Truppe ein Trauerspiel aufgeführt, das vom überfeinerten Geschmack der Zeit nichts spüren ließ. Es hieß "Die Kindermörderin". Ein junger Mann aus der "Sturm und Drang"-Schar hatte es geschrieben: der Straßburger Heinrich Leopold Wagner. Das Stück war in sechs Akte geteilt und missachtete nicht nur in der Form, sondern auch in der Drastik seiner Handlung und seiner Sprache jedes klassische Maß. Es ist keine Dichtung und hat doch Schule gemacht. Wagner zeigte den großen Dramatikern, die nach ihm kamen, welch leidenschaftliche Anklage auf der Bühne möglich ist. Das Volkstheater hat es erneut aufgezeigt
Österreich-Hörzu 14/1966 schrieb in ihrer Kritik: [...] Ein Stück, das seine theatergeschichtlichen Meriten hat, das literarisch nicht gerade als großer Wurf bezeichnet werden kann und dessen Aufführung eher historischen Wert besitzt. Ob das eine Fernsehübertragung rechtfertigt, ist sehr zweifelhaft. Zumal das naturalistische Pathos und das drastische Spiel durch den Bildschirm bis zur Unerträglichkeit vergrößert wurde Mehr Informationen in der deutschen Wikipedia
22:20 Zeit im Bild

Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19:00 Kurznachrichten
19:03 Streiflichter aus Österreich
19:30 Zeit im Bild
20:00 Männer und Mächte
Heute: Adolf Hitler
Manuskript: Hellmut Andics, Beratung: Helmut Zilk, Regie: Walter Davy
21:00 Der gelbe Pullover
Komödie von Jutta Demeter, Fernsehbearbeitung: Peter Göbbels, mit Christine Oesterlein (Clementine Lamb), Regine Lutz (Monica 'Boo' Lamb), P. Walter Jacob (Jeremias Woodcock, Oberst), Hans Cossy (Sandy Crabtree), Renate Grosser (Hetty Crabtree), Heinz Schubert (Dicky Wright), Ulla Best (Letty Oakland), Ellen Farner (Avril Oakland), Hartmut Hinrichs (Jan), Georg Peter Pilz (Albert Miller), Erica Schramm (Mary Miller), Bum Krüger (Jack Carter), Richard Lauffen (Magnus Hamilton), Blandine Ebinger (Daphne Hamilton), Heinz Beck (Inspektor Savage), Paul Mederow (Antonio Perugino 'Maestro'), Szenenbild: Gabriel Pellon, Regie: Karlheinz Bieber
Schauplatz der Komödie ist ein kleines britisches Dorf. Postmeisterin Clementine Lamb hält mit Klatsch und Tratsch die Gemüter in Bewegung, vor ihrer bösen Zunge ist keiner sicher. Eines Tages verschwindet die junge Tina Miller, man findet ihren zerrissenen Pullover voller verdächtiger Flecken in einem Steinbruch. Wurde das Mädchen ermordet? Misstrauen macht sich im Ort breit, von Clementine geschürt, die die wildesten Gerüchte in Umlauf setzt. Die Postbeamte schaltet schließlich Scotland Yard ein ...
ZDF-Erstsendung: 2. September 1964

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17:00 La Giostra
Settimanale per i ragazzi a cura di Mimma Pagnamenta
Für italienische Gastarbeiter
Wir übernehmen die Kinderstunde der Televisione Svizzera italiana in italienischer Sprache (– 18:00 Uhr)
19:00 Nachrichten
19:05 Die Antenne
Anschließend
Tele-Spot
19:25 Intimes Theater
Heute: Ein riskanter Beruf
Mit Reinhard Kolldehoff, Maurice Sarfati, Bernard La Jarrige und anderen
Anschließend
Tele-Spot / Programmvorschau
20:00 Tagesschau
Anschließend
Tele-Spot
20:20 Im Brennpunkt
Reportagen und Kommentare zur internationalen Lage
Leitung der Sendung: Hans O. Staub
20:45 Die Akte Chelsea-Street
Fernsehspiel von Walter Weideli, deutsche Übertragung und Bearbeitung: Kurt Früh, mit Wolfgang Forester (Angeklagter), Kurt Beck (Erster Kriminalbeamter), Robert Tessen (Zweiter Kriminalbeamter), Regie: Kurt Früh
Im Mittelpunkt steht ein junger, idealistischer englischer Architekt, Unterhausabgeordneter und Schwiegersohn eines einflussreichen Bauunternehmers. Er wird verdächtigt, seinen 3jährigen Sohn mit Veronal getötet zu haben. Im Laufe des Verhörs tauchen Probleme auf, die weit über die Frage nach der wirklichen Täterschaft hinausgehen ...
22:25 Tagesschau
Spätausgabe
22:35 Programmvorschau

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