So, 23. Januar 1966
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| Sa, 22. Januar 1966 ◀ 1966 ▶ Mo, 24. Januar 1966 |
ARD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Vormittagsprogramm von ARD und ZDF Nur über NDR, RB, SFB, Meißner (HR) sowie Kreuzberg und Ochsenkopf (BR) | |
| 10:00 | Nachrichten der Tagesschau |
| 10:05 | Tagesschau Wiederholung vom Vorabend |
| 10:20 | Die Gäste des Felix Hechinger Heute: Der Boxchampion ZDF-Erstsendung: 5. November 1964 (– 10:50 Uhr) |
| 11:00 | Die Vorschau Hinweise auf das Programm der Woche Vom Deutschen Fernsehen aus Köln |
| 11:30 | Schule zwischen schwarz und weiß Erziehungsaufgaben des amerikanischen Katholizismus Manuskript: Herbert Günther SJ, Kamera: Lothar Lichtenstern, Regie: Joachim G. Wensch 1955 gab es in den USA nach amtlichen Erhebungen 32 Millionen Katholiken, zehn Jahre später zählt man bereits 45 Millionen. Mit besonderer Sorgfalt betreiben die Katholiken Amerikas eine intensive Bildungsarbeit. Ihre zahlreichen Schulen werden nicht nur von katholischen Kindern besucht. Wenn sich Menschen verschiedener Hautfarben schon im Schulzimmer aus christlichem Geiste heraus verstehen lernen, könnte eine bessere Grundlage für die Zukunft gelegt werden (SFB) |
| 12:00 | Der Internationale Frühschoppen mit sechs Journalisten aus fünf Ländern Gastgeber: Werner Höfer Gong 7/1966, allgemeiner Leserbrief: Das äußere Bild dieser Sendung hat sich – meiner Ansicht nach – seit dem Jahresbeginn nicht zum Vorteil verändert. Bei der neuen "Tafelrunde" sieht man meist zu viel Rücken. Der frühere lange Tisch war wesentlich übersichtlicher für den Zuschauer (WDR) |
| 12:45 | Wochenspiegel Die Tagesschau berichtet von den Ereignissen der vergangenen Woche Vom Deutschen Fernsehen aus Hamburg |
| 13:15 | Magazin der Woche Eine Regionalumschau Vom Deutschen Fernsehen aus Frankfurt |
| 14:30 | Wir lernen Englisch (17) Wiederholung von gestern (NDR / WDR) |
| 14:45 | Es war einmal ... Märchenlesung (Kinderstunde für alle / SDR) |
| 14:55 | Abenteuer mit Telemekel und Teleminchen Heute: Sekretärin gesucht Theodor hat gegen den Willen der beiden eine Sekretärin eingestellt. Bald sieht er aber ein, dass er auf den Rat von Telemekel und Teleminchen nicht verzichten kann ... (Kinderstunde für alle / SDR) |
| 15:15 | Das große Abenteuer Heute: Sitting Bulls Ende (1) 1890 wollen die Indianer mit Geistertänzen das Erscheinen eines Messias ankündigen, der sie zum Siege führen würde. Man macht Sitting Bull, den Häuptling der Sioux, dafür verantwortlich. Er sollte verhaften werden, doch dabei kam es zum Gefecht, bei dem er tödlich verletzt wurde ... (ab 14 / NDR) |
| 16:05 | Rendezvous der Erinnerungen Heitere Spätlese mit Heinrich Fischer Vorgesehen: ein Besuch beim Filmliebling der zwanziger und dreißiger Jahre Liane Haid, die sich vor zwanzig Jahren ins Privatleben zurückgezogen hat. Ein prominenter Gast kommt auch aus dem Bereich der Literatur: Kasimir Edschmid, einem Vorkämpfer des Expressionismus (ab 14 / BR) |
| 17:40 | Ätna – Europas Tor zur Unterwelt Ein Film von Günter Siefarth Dem Geheimnis des Vulkans sind noch heute Wissenschaftler auf der Spur. Gibt es eine Möglichkeit, die zerstörerischen Lavaströme abzuleiten? Auf diese und andere Fragen versucht der Beitrag eine Antwort zu finden. Zu den Höhepunkten des Berichtes gehört eine Winterbesteigung der Berge und die Teilnahme eines Skirennens auf den Lavaflanken (ab 14 / WDR) |
| 18:15 | Die Sportschau Auf der Tribüne / Ereignisse des Tages |
| 19:00 | Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten (NDR / WDR) |
| 19:30 | Die Sportschau Berichte und Informationen zum Wochenende |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Der Fall Rouger Fernsehspiel von Oliver Storz nach einem Motiv von W. E. Schäfer, Personen und Darsteller: Madeleine (Margot Trooger), Authier (Karl Michael Vogler), Morell (Günther Schramm), Lombard (Paul Hoffmann), Conrad (Gerhard Just), Scholz (Horst Naumann), Frau Scholz (Lotte Ledl), Gaton (Karl Georg Saebisch), Oberst (Werner Hessenland), Vago (Alexis von Hagemeister), Schreiber (Karl Bockx), Bossac (Karl Friedrich), Calvet (Max Nemetz), Fuhrmann (Herbert Kroll), Chefredakteur Dumont (Wolf Ackva), Zeitungsmitarbeiter Simon (Siegurd Fitzek), Abgeordneter (Peter Böhlke) sowie Robert Naegele, Heinz Kargus, Kunibert Gensichen, Walter Wehner, Heinz Plate, Szenenbild: Utz Elsässer, Hans Ehegartner, Kostüme: Nikola Hoeltz, Musik: Otto Erich Schilling, Kamera: Oskar Schnirch, Karl Steinberger, Hans Elsinger, Produktion: Oliver Storz, Regie: Erich Neureuther November 1922, Frankreich feiert mit Paraden den vierten Jahrestag des Kriegsendes. Zwischen all dem Trubel und Triumph steht eine einsame Frau, von ihrer Umwelt geschnitten: Madeleine gilt als Witwe eines Deserteurs. Nun versucht sie, das Kriegsministerium von der Unschuld ihres ein Jahr vor Kriegsende hingerichteten Mannes zu überzeugen, um Hauptmann Authier, den sie liebt, nicht die Karriere als Soldat zu verbauen. Auf dem Höhepunkt der Entwicklung, als die Presse Madeleine bereits als Siegerin feiert, tritt die Wende ein: Authier gerät in den Konflikt, dem Madeleine ihm ersparen wollte. Und auch sie steht vor einer Entscheidung: Kann sie den Mann, für den sie den Kampf geführt hat, jetzt überhaupt noch lieben? Gong 4/1966: Nach dem Ersten Weltkrieg in Frankreich spielendes Stück. Zusammenstoß des privaten Glückverlangens einer Offizierswitwe mit dem Korpsgeist der Militärs, mit Egoismus und falschem Patriotismus. Ab 16 Gong 7/1966 schrieb in seiner Kritik: Die Story ist einfach: Die Witwe eines französischen Offiziers, der wegen Desertion erschossen wurde, wird Jahre nach dem Kriege noch immer geächtet. Als diese Vergangenheit die Verbindung mit einem Offizier, den sie liebt, bedroht, beginnt Madeleine Rouger nach Beweisen für die Unschuld ihres toten Mannes zu suchen und steht am Ende doch wieder allein. Alles das läuft ab, wie in einem raffiniert gebauten Krimi. Vergangenes wird Schritt für Schritt, Punkt für Punkt enthüllt und ist doch gleichermaßen Anlass neuer Verwicklung. Denn jeder Knoten, der gelöst wird, ist zugleich Schürzung eines neuen. Das private, individuelle Schicksal, das im Vordergrund zu stehen scheint, greift jedoch über auf das Allgemeine, dringt ein in das Öffentliche. Das Recht auf private Gerechtigkeit findet sich unversehens im Konflikt mit der Staatsräson, oder mit dem, was man dafür ausgibt. Aber auch jetzt flüchtet der Autor Oliver Storz nicht ins abstrakte Philosophieren, nicht ins Pathos; er hält vielmehr die leisen Töne bei. Er klagt nicht an, er seziert vielmehr; schabt an der Patina von Tabus; er analysiert, gibt dem Individuellen den Vorzug. So betrachtet, ist auch der Schluss, in dem vielleicht ein Zurückweichen gesehen werden könnte, logisch. Storz lässt die Heldin die Niederlage wählen, obwohl diese doch alle Trümpfe in der Hand hat. Der Regisseur Erich Neureuther unterstützt diese Absicht mit einer zuchtvollen, gedämpften, beinahe dokumentarischen Inszenierung. Dass er dabei auf Darsteller, wie die streng fordernde Margot Trooger, die auch in der Niederlage siegt, den beherrschten Karl Michael Vogler, der das langsame Abbröckeln der Aura glaubhaft zu machen versteht, auf Paul Hoffmann oder Günther Schramm zurückgreifen konnte, tat seiner Leistung keinen Abbruch Hörzu 7/1966 schrieb in ihrer Kritik: Ein Motiv des Dramatikers W. E. Schäfer griff Oliver Storz auf: "Der Fall Rouger". Eine Frau verteidigt ihren Anspruch auf Recht, Ehre und Liebe. Nobel, allzu nobel. Nach bewährter UFA-Masche wird da posiert, seelenvoller Augenaufschlag demonstriert – und nirgend ein Funken Ironie (SDR) |
| 21:45 | Nachrichten Das Wetter morgen |
| 21:50 | Der Königin treuer Rebell Peter von Zahn spricht mit Ian Smith, Premierminister von Rhodesien Der Journalist umreißt ein Lebensbild des Premierministers der ehemaligen britischen Kolonie. Das Interview bringt auch die Motive zur Sprache, die Ian Smith veranlassten, gegen die britische Krone für seinen Staat einen eigenen Weg zu gehen Hörzu 7/1966 schrieb in ihrer Kritik: Danach Peter von Zahns Sendung "Der Königin treuer Rebell" – als Gespräch angekündigt. Was sich tat, war umfassender. Information + Erhellung der Probleme + historischem Überblick + Atmosphäre + Vermittlung eines objektiven und subjektiven Eindrucks. Rhodesiens "abtrünniger" Premierminister Ian Smith stand Rede und Antwort. Die Problematik der Rebellen, der Anspruch der Weißen und die Rechte der Farbigen wurden klar aufgezeigt. Unvermittelt fühlte sich der Zuschauer engagiert. Die Vielschichtigkeit, die Peter von Zahn bloßzulegen wusste, dürfte manchen dazu bewogen haben, die eigenen Vorstellungen zu revidieren, für die Situation mehr Verständnis aufzubringen (ab 14 / – gegen 22:30 Uhr / WDR) |
ZDF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 13:50 | Hinweise auf das Programm der Woche |
| 14:10 | Die Weimarer Republik (3) Heute: Der Feind steht rechts Eine Sendung von Albert Wucher und F. A. Krummacher Reichskanzler Wirth prägte nach der Ermordung Erzbergers und Rathenaus das Wort 'Der Feind steht rechts'. Dieses prägnante Schlagwort charakterisiert die Situation in der Weimarer Republik des Jahres 1923: Ruhrbesetzung und Separatismus drohen, die Einheit des Reiches zu zerstören, Kapp-Putsch, die Ermordung Erzbergers und Rathenaus sowie die Hitler-Revolte in München rütteln an den Fundamenten des Staates ZDF-Erstsendung: 10. November 1964 |
| 14:55 | Nachrichten – Wetter |
| 15:00 | Französisch – in Paris gelernt (4) En France comme si vous y étiez Heute: Au téléphone Ein Sprachkursus Wiederholung von gestern |
| 15:30 | Hallo Freunde! Unser Studio für junge Zuschauer (Etwa ab 12) |
| Anschließend Das Zauberkarussell Für alle | |
| 16:00 | Die jungen Detektive (2) Eine abenteuerliche Verfolgungsjagd mit Jonathan Collins, Alexander Riley, Regie: Gilbert Gunn (ab 12) |
| 16:15 | Western-Songs "Marke Nashville" (1) Ein Besuch aus Tennessee Mit Gus Backus, Jim Reeves, Chet Atkins, Bobby Bare, den Anita Kerr Singers, den Blue Boys und der Nashville-Truppe, Choreografie: Gene Reed, Szenenbild: Ferry Windberger, Regie: Kurt Ulrich Der Cowboy-Club in München hat einige der beliebtesten Vertreter der Country-Musik aus Tennessee in den Zirkus Krone geladen und dort mit ihnen einen Western-Abend veranstaltet. Gus Backus wird die Stars der Western-Songs vorstellen und den Inhalt der englisch gesungenen Lieder zum besseren Verständnis kurz erklären ZDF-Erstsendung: 10. Oktober 1964 (ab 14) |
| 16:40 | Internationales Hahnenkamm-Rennen Slalom der Herren Sprecher: Harry Valérien Aufzeichnung einer Eurovisionssendung des Österreichischen Fernsehens ORF aus Kitzbühel |
| 17:45 | Nachrichten – Wetter – Sport |
| 18:00 | Was wäre, wenn ... Ein Kursus in Erster Hilfe |
| 18:30 | Pfarrer Sommerauer antwortet |
| 19:00 | Die Sportreportage Berichte, Nachrichten, Totozahlen |
| 19:27 | Der Wetterbericht |
| 19:30 | Nachrichten |
| 19:40 | Aspekte Informationen und Meinungen aus dem Kulturleben |
| 20:00 | Die Chefin Komödie von Michael Brett, deutsch von Heinz Bruck, Personen und Darsteller: Mrs. Emily Salesbury (Grethe Weiser), Bob Salesbury (Raimund Harmstorf), Cathy Stevens (Marianne Prenzel), Erik Wallis (Helmut Weiss), Sir William Garrick (Erwin Klietsch), Susi (Alexa von Porembsky), Joe Hurst (Charles H. Vogt), Bill Gilles (Horst Schultheiss), Charlie Maggs (Klaus Sonnenschein), Tom Spragge (Hans Nitschke), Georg Ponting (Jürgen von Alten), Bühnenbild: Werner Viktor Töffling, Inszenierung: Helmut Weiss Aufzeichnung der deutschen Erstaufführung aus dem Berliner Theater Emily Salesbury erbt von ihrem Mann ein traditionsreiches Industrieunternehmen. Keine leichte Hinterlassenschaft, denn Mrs. Emily hat keine Ahnung von Betriebsführung. Doch ihr gesunder Menschenverstand kommt Emily zu Hilfe – so gelingt es ihr, den drohenden Konkurs abzuwenden, einen Streik zu schlichten und ihrem alten Freund Erik Wallis einen Parlamentssitz zu erkämpfen. Und damit hat die charmante Lady noch nicht genug ... 1976 lief eine Bearbeitung des Ohnsorg-Theaters mit Heidi Kabel in der Titelrolle Gong 4/1966: Gut unterhaltendes englisches Lustspiel. Grethe Weiser mit Herz und Berliner Witz in der Paraderolle einer Chefin, die überzeugend demonstriert, wie man einen Betrieb leitet, von dem man nicht die leiseste Ahnung hat. Etwa ab 16 Das Hamburger Abendblatt schrieb am 7. September 1965: "Die "Chefin" des 50jährigen Engländers Michael Brett zeigt Grethe Weiser nach längerer Abwesenheit von der Bühne in einer Bombenrolle. Im "Berliner Theater" hat ihr der Regisseur keinerlei Hemmnisse auferlegt. Sie schießt ihre Pointen der Komik nach Herzenslust ab. Als ebenso intelligente wie liebenswürdige Komikerin macht sie die Titelrolle, bei der man es mit der Wirklichkeit nicht so genau nehmen muss, zu einem ungetrübten komödiantischen Vergnügen. Als Leiterin eines Familienbetriebes verwirklicht die sozialpolitische Draufgängerin ihre eigenen Prinzipien, hat immer das letzte Wort, ihr kommen auch die rettenden Einfälle im Dilemma, sie schließt nie faule Kompromisse. Sie möchte ihre saubere Fabrik immer sauber behalten, ist auf ein familiäres Betriebsklima aus und überzeugt am Ende auch Spragge, den widerspenstigen Arbeiter, den sie entlässt, weil er die ebenfalls bei ihr beschäftigte Mutter seines Kindes nicht heiraten will. Unwahrscheinlich erfolgreich regelt sie alles: schlägt den darob entstandenen Streik nieder, versöhnt die Gewerkschaftler, verhilft ihrem alten Jugendfreund zum Wahlsieg, heiratet ihn und lotst sogar ihren am Werk uninteressierten Sohn ins Geschäft. Das ergibt ein etwas naives Lustspiel und brav-konventionell geschneidert, mit vielen Chargenrollen, die die Partie der Chefin laufend aufwerten. Grethe Weiser hat den kapitalen Nutzen davon. Helmut Weiss spielt die Rolle des onkelhaften Politikers mit dem schmerzstillenden Scheckbuch ohne jede Aufdringlichkeit Hörzu 7/1966 schrieb in ihrer Kritik: Ein Hauptspaß, wie Grethe Weiser als "Chefin" brillierte Gong 11/1966, Leserbrief: Frau Weiser hat sich übertroffen. Es war für uns ein herzerfrischender Abend, und man freut sich auf die nächste Sendung mit dieser Künstlerin |
| 21:50 | Die Wiener Sängerknaben ... singen Volkslieder aus aller Welt Mit einem Bericht von Vergangenheit und Gegenwart des weltberühmten Chores, Regie: Truck Branss Gong 7/1966, Leserbriefe: Die Show macht vor nichts halt: Nun auch noch die Wiener Sängerknaben! Sie in ein so kitschiges Kleid zu zwängen, war geschmacklos. Ich verstehe, wenn man bei Schlagerinterpretationen zu einer solchen Aufmachung greifen muss, damit Äußerlichkeiten das ersetzen, was an Text und Stimme nicht vorhanden ist. Das aber haben die Wiener Sängerknaben doch wohl nicht nötig; – Man fragte sich an diesem Abend wieder einmal vergeblich, aus welchem Anlass die Wiener Sängerknaben den nach banalen und albernen "Chefin" bereits gähnenden Fernsehzuschauer erst kurz vor 22 Uhr erfreuen durften. Die Kinder, auch die schon etwas größeren Schulkinder, schliefen bereits und welche Eltern hätten diese zauberhafte Sendung nicht in erster Linie den Kindern zu sehen und zu hören vergönnt. Stattdessen werden sie zu der Zeit, in der sie zuschauen können, mit Songs aus dem Wilden Westen und Western überfüttert. Wann wird endlich einmal das Programm darauf abgerichtet, dass die Kinder und Jugendlichen zu einer vernünftigen Zeit derartige Sendungen miterleben können? Hörzu 8/1966, Leserbriefe: Es fehlen mir die Worte, den unvergesslichen Eindruck zu schildern ...; – Herrliche Stimmen, ein guter Bildschnitt und hervorragende Kameraführung; – Ich bin begeistert. Ein Lob den Jungen für ihr großes Können; – Warum erst so spät?; – Nichts gegen Schlager und Beat-Musik, aber das verblasst absolut gegen solch einen Ohrenschmaus! |
| 22:30 | Nachrichten – Wetter |
| Anschließend Zum Tagesausklang Wilhelm Busch: "Fritz, der mal wieder schrecklich träge ..." Es spricht Willy Reichert |
Nord 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Zwölf Semester und mehr? Fragen zur Reform des Theologiestudiums Professoren, Pfarrer und Theologiestudenten diskutieren, Manuskript: Peter Paul Junge |
| 19:30 | Im Gespräch Politik in Norddeutschland Leitung: Rudolph Borchers |
| 20:00 | Tagesschau Das Wetter morgen |
| 20:15 | Mad Movies oder Als die Bilder laufen lernten (8) Ein Panoptikum von Bob Monkhouse |
| 20:45 | Besuch bei Fritzi Massary Eine Sendung von Werner Baecker ARD-Erstsendung: 11. Oktober 1965 |
| Anschließend Nachrichten |
Hessen 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
Bayern 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Heute keine Sendung |
DFF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 08:20 | Medizin nach Noten |
| 08:30 | Fernsehakademie Mathematik Begriffe, Gesetze, Verfahren: Vereinigung und Durchschnitt (Wh.) |
| 09:00 | Aktuelle Kamera |
| 09:25 | Im Blickpunkt |
| 09:35 | Fernsehakademie Russisch für Sie (33) Heute: Im Wohnheim der Universität – Deklination der weiblichen Eigenschaftswörter (Wh.) |
| 10:00 | Kinderfernsehen für Kinder von 5 Jahren an Pit, der Angsthase Puppenfilm von Gert E. Schäfer |
| 10:15 | Kinderfernsehen für Kinder von 12 Jahren an Heißer Boden Fernsehspiel von Fritz Schmenger mit Hannelore Freudenberger, Katina Imme-Auberlé, Solveig Körner, Ruth Kommerell, Hans Fiebrandt, Günther Herbrich, Rudolf Napp, Willi Neuenhahn, Horst Papke, Günter Rüger, Klaus Schwarz, Gerhard Schulz, Hans Sievers, Max Adalbert Schleyer, Ernst Steiner, Friedrich Teitge und Werner Senftleben, Regie: Heinz Kögel Erstsendung im DDR-Fernsehen: 2. Mai 1965 |
| 11:15 | Mit Filmreportern unterwegs |
| 12:00 | Nachrichten |
| 12:05 | Für die Landwirtschaft Von Feldern, Farmen und Plantagen / Die Tausendste: Ein Rückblick mit Perspektive. Vor fast acht Jahren, am 8. März 1957 ging die erste Sendung "Für die Landwirtschaft" über den Bildschirm. Fast 4000 Bäuerinnen, Bauern, Traktoristen, Agronomen und Wissenschaftler kamen bisher zu Wort. Dazu kamen Berichte über Stallneubauten, Fütterungs-, Aufzucht- oder Anbaumethoden usw. hinzu. Willi Narloch wird ihm Namen aller Mitarbeiter der Redaktion einen kleinen Rückblick auf die ersten 1000 Sendungen zeigen und darüber berichten, was aus ihnen geworden ist, was sie heute tun. So soll dieser Rückblick auch ein Ausblick auf den IX. Deutschen Bauernkongress und – wenn man sol will – auf die 2000. Sendung sein |
| 13:00 | Sonntagsgespräch des Deutschlandsenders |
| 13:30 | Internationales Hahnenkamm-Rennen Aus Kitzbühel |
| 15:00 | Zu Gast bei Marta Rafael Kammersänger Gerhard Prey (Wh.) |
| 15:45 | Die Jagd nach dem Stiefel DEFA-Film nach der gleichnamigen Erzählung von Max Zimmering, Regie: Konrad Petzold |
| 17:10 | Nachrichten |
| 17:15 | Fünf Tage stromabwärts Reportage des Polnischen Fernsehens |
| 18:00 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell Mit Berichten vom Eishockey-Meisterschaftsspiel Dynamo Weißwasser–SC Dynamo Berlin |
| 18:50 | Dazwischen Unser Sandmännchen |
| 19:25 | Die Glückszahlen |
| 19:30 | Aktuelle Kamera |
| 19:50 | Im Blickpunkt |
| 20:00 | Dr. Moosbachers zweite Ehe Fernsehspiel von Gerhard Jäckel, Dramaturgie: Ottomar Lang, Personen und Darsteller: Dr. Moosbacher (Christoph Engel), Frau Dr. Moosbacher (Christine Laszar), Vikar Scheelhaus (Volkmar Kleinert), Oberin Clementia (Gisela Morgen), Dr. Janus (Otto Dierichs), Schwester Adelgard (Bärbel Bolle), Dr. Weber (Kurt Müller-Reitzner), Frau Weber (Ingrid Rentsch), Bischof (Peter Sturm), Pater (Ernst Kahler), Frau Siedelund (Henny Müller), Wirt (Walter Kröter), Klaus (Ernst Meincke), Beate (Gisela Büttner), Baumgart (Wolfgang Lippert), Frau Baumgart (Berti Deutsch), Handwerker (Johannes Maus), Szenenbild: Heinz-Helmut Bruder, Regie: Ursula Reinhold |
| 21:35 | Ostseestudio Rostock Weidmannsheil Redaktion: Konrad Kutzner |
| 22:05 | Nachrichten |
| 22:10 | Bitte, Plätze einnehmen! Sport aktuell |
Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 10:20 | Kurznachrichten |
| 10:25 | Internationales Hahnenkamm-Rennen Slalom der Herren, 1. Durchgang Eine Eurovisionssendung aus Kitzbühel (– gegen 12:35 Uhr) |
| 12:55 | Internationales Hahnenkamm-Rennen Slalom der Herren, 2. Durchgang Eine Eurovisionssendung aus Kitzbühel |
| 14:30 | Kurznachrichten |
| 17:00 | Kurznachrichten |
| 17:03 | Für die Kinder von 11 Jahren an Welt der Jugend Unser internationales Filmmagazin mit Beiträgen aus Frankreich, Deutschland, Holland, Australien und Finnland Sprecher: Luise Prasser und Fred Schaffer, Redaktion: Hans Richter |
| 17:35 | Für die Kinder von 11 Jahren an Von Hamburg bis Bombay (7) 20 000 Kilometer mit dem Jeep Heute: Von Amritsar bis Jaipur Regie und Buch: Udo Langhoff |
| 18:05 | Der Film für Dich Eine Vorschau auf empfehlenswerte Spielfilme für die Jugend Redaktion: Rudolf Weishappel und Friedel Bräuer |
| 18:35 | Das Betthupferl Unsere Gute-Nacht-Sendung für kleine Leute |
| 19:00 | Singend um die Welt Eine musikalische Show mit dem George-Mitchell-Chor |
| 19:30 | Aktuelle Sportschau |
| 20:10 | Erste Abendnachrichten |
| 20:15 | Drei leichte Fälle Lustspiel von Harold Brooke und Kay Bannermann, deutsch von Fred Guggenheim, Personen und Darsteller: Humphrey Millar (Hanns Lothar), Clive Norton (Harald Leipnitz), Mary Millar (Gerlinde Locker), Victor Montenay (Alexander Hegarth), Nannie Cartwright (Rose Renée Roth), Alphonse (Jean Launay), Szenenbild: Utz Elsässer und Hans Ehegartner, Regie: Erich Neuberg Humphrey Millars Hochzeitsreise steht unter einem schlechten Stern. Schon widerwillig ließ er sich von seiner Frau Mary zu einem Schiurlaub überreden, kaum angekommen im Schweizer Hotel, kriegt der Bräutigam auch noch die Röteln. Nun muss er unter dem Regiment der resoluten Schwester Nannie und isoliert von seiner Frau und der Außenwelt das Krankenbett hüten. Und es kommt noch schlimmer: sein Bettnachbar, ein ebenfalls an Röteln erkrankter Landsmann, entpuppt sich als Marys geschiedener Ehemann. Der läßt keinen Zweifel daran, dass er immer noch Sympathien für seine Exfrau hegt. Schlussendlich kommt noch ein dritter 'leichter Fall' ins Quarantänezimmer: Hotelier Victor ... ZDF-Erstsendung: 30. April 1965 |
| 21:55 | Christ in der Zeit |
| 22:05 | Zweite Abendnachrichten |
Österreich – Technisches Versuchsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| 19:00 | Kurznachrichten |
| 19:03 | Willy Birgel Ein Schauspielerporträt mit Prof. Heinz Kenter, Regie: Georg Marischka |
| 19:30 | Das Geburtstagsgeschenk Englischer Spielfilm mit Tony Britton, Sylvia Sims, Regie: Pat Jackson |
Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Sa, 22. Januar 1966 ◀ 1966 ▶ Mo, 24. Januar 1966 |


